Seit September 2008 kämpft die Belegschaft von TeleBärn für bessere Arbeitsbedingungen. Am Freitag wurde nun in den Verhandlungen mit der Espace Media Groupe/Tamedia eine Einigung erzielt. Die Belegschaft erhält wesentlich bessere Arbeitsbedingungen dank der grossen Solidarität unter den Kollegen.
Die Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern war gross. Sowohl die Lohngestaltung wie auch die Regelung der Arbeitszeiten und der Weiterbildung gaben schon seit einiger Zeit Anlass zu Kritik unter der Belegschaft. Unter der Beiziehung von Christian Gusset von der Mediengewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) wurden 13 Punkte formuliert, die die Anliegen der Belegschaft beinhalten.
Ein von der Belegschaft gewähltes Komitee und das SSM vertraten diese Forderungen bei mehreren intensiven Gesprächen mit der Geschäftsleitung von Espace Media Groupe und Tamedia. Flankiert wurden die Gespräche durch Betriebsversammlungen, welche das Komitee bei seinen Verhandlungen unterstützten. Am Freitag konnte nun dank der nicht nachlassenden Solidarität eine Einigung erzielt werden und die Geschäftsleitung hat zum Teil die Rechtmässigkeit der Forderungen akzeptiert. Neu erhält TeleBärn eine Personalkommission, eine transparente Mitarbeitendeninformation, ein verbindliches Ausbildungskonzept, einheitliche Mitarbeitenden - /Qualifikationsgespräche, eine Spesenregelung auch für VJs und eine Abgeltung der Pikettdienste. Zudem wird die Lohnsumme bei TeleBärn um 5,3 Prozent erhöht.

