Beni Thurnheer in der Kritik

SF DRS - Richtiger Rücktritts-Zeitpunkt wird beim TV diskutiert.

Gemäss Blick häufen sich die Fehler von Beni Thurnheer in letzter Zeit. So habe bei WM-Quali-Spiel Irland - Schweiz der Schiedsrichter plötzlich Merkel statt Merk geheissen, bei Benissimo haber er Lichtenstein zur EU gezählt und als er beim Champions League Spiel Thun mit Xamax verwechselt habe, hätten die Thun-Fans geschäumt. Der Blick findet: "In letzter Zeit redet der Schnurri der Nation vor allem Blech daher."

Martin Zinser, Sport-Livechef bei SF DRS, erklärt im Blick, dass sich laufend Zuschauer über Thurnheer beschweren. Das sei aber normal, denn alle Kommentatoren bekämen negative Reaktionen: "Wer sich aufregt ruft an; wem es gefallen hat, meldet sich nicht." Zinser weiter: "Beni liegt punkto Qualität immer noch über dem Durchschnitt." Er habe immer noch eine absolute Berechtigung, wichtige Spiele zu kommentieren.

Gerade die schützende Hand hält der Livechef aber nicht vor Thurnheer. Zinser sagt im Blick nämlich auch: "Wir reden mit Beni schon lange über den richtigen Zeitpunkt seines Rücktritts." Dem Live-Chef ist auch noch aufgefallen: "Beni hat zunehmend Mühe, sich gleichzeitig auf den Rasen und auf die Monitore zu konzentrieren." Gemäss Blick steigt der Unmut in der SF-DRS-Sportredaktion. Einer der jüngeren Kommentatoren habe zu Blick gesagt: "Wir Jungen werden gebremst, während Beni Sonderrechte hat."