Der Traum von der "todsicheren" Million schien für den Sicherheitsbeamten Guido Meier in der Sendung "Benissimo" von letztem Samstag auf SF1 in Erfüllung zu gehen. Sah es doch so aus, als wäre er der einzige, der mit seiner Kugel um die Million spielt, wie der SonntagsBlick berichtet. Moderator Beni Thurnheer rief die Besitzer der in der Sendung gezogenen acht Lose an. Drei wählten den Sofortpreis, vier waren telefonisch nicht erreichbar. Es blieb Guido Meier übrig.
So verkündete Thurnheer bereits den neuen Millionär, als sich doch noch eine Mitspielerin meldete, die vorher nicht erreichbar war. Nach Rücksprache mit dem Juristen wurde entschieden, dass auch Renate Graber um die Million mitspielen darf, die sie dann auch gewann. Guido Meier ging leer aus.
"Für den Verlierer ist der Ausgang der Sendung hart", sagt Thurnheer im Blick vom Montag und gibt zu, einen Fehler gemacht zu haben, als er Meier vorschnell zum Millionär erkor. Davon sei er wie alle Zuschauer zu einem gewissen Zeitpunkt ausgegangen. Er könne ja "nicht den Doofmann spielen" und so tun, als sähe er nicht, dass nur noch eine Kugel im Behälter ist. "Das ist das Risiko einer Live-Sendung", so Thurnheer zu Blick.