Ab dem 1. Mai 2009 arbeitet der Schwyzer Benno Kälin wieder als VJ und Produzent der ZüriNews auf dem Tamedia- TV-Sender TeleZüri . Wann er den SonntagsBlick verlässt ist noch unklar. Gekündigt hat Kälin eigentlich auf Ende Februar 09, nun hat er sich aber bereit erklärt, noch etwas länger beim Ringier-Blatt zu bleiben. "Die Arbeit beim SonntagsBlick war eine ausgezeichnete Erfahrung. Ich habe aber gemerkt, dass mir Fernsehen machen mehr Spass macht", so Kälin gegenüber "persoenlich.com".
Wesentlich sei, dass man beim Fernsehen ständig draussen sei und direkten Kontakt zu den Leuten habe. Ausserdem würde es bei TeleZüri keine Ressorts geben, weshalb er dort viel vielfältiger arbeiten könne. Ein weiterer Grund für seinen Abgang sei auch die eher schwerfällige Produktion des SonntagsBlicks: "Vieles kann ich hier nicht selber entscheiden. Deshalb kann ich zu wenig zielorientiert und effizient arbeiten."
Da TeleZüri keine Konzession erhielt, sei der Sender nun frei sich auszudehnen. Das biete Kälin ein sehr interessantes Arbeitsumfeld. Hätte TeleZüri Gebührengelder genommen und sich in das planwirtschafliche System einzwängen lassen, wäre für den 38-Jährigen eine Rückkehr zum Tamedia-Sender nie in Frage gekommen.
Benno Kälin arbeitete von 1987 bis 1994 als freier Mitarbeiter für diverse Regionalzeitungen. Bis 1998 war er als Volontär und Redaktor beim Bote der Urschweiz tätig, danach machte sich der Journalist während fast 10 Jahren einen Namen als rasender Reporter bei TeleZüri. Für den SonntagsBlick schrieb er seit 2007.