Berater merkten Diskrepanz zwischen Inhalt und Form nicht

Le rire - Mitarbeiter von Bundespräsident Johann Schneider-Ammann äussern sich zu seiner hölzernen Darbietung.

Die Aufnahme in dem Bundespräsident Johann Schneider-Amman darüber spricht, wie gesund lachen sei aber selbst keine Mine verzieht ist inzwischen um die Welt gegangen.

Publizist Peter Rothenbühler forderte daraufhin, dass Schneider-Ammanns Kommunikationsstab entlassen werden sollte (persoenlich.com berichtete).

Die Betroffenen haben sich nun gegenüber RTS zu dem kommunikativen Malheur geäussert, wie «20 Minuten» berichtet: «Wir hätten strenger sein müssen», sagt eine Mitarbeiterin. Offenbar war man sich aber bewusst, dass das von den Organisatoren vorgegebene Thema – das Lachen – heikel sein könnte: «Ich habe sehr wohl gespürt, dass es ein waghalsiges Unterfangen ist», sagt ein anderer Mitarbeiter.

Johann Schneider-Ammann habe sich bei den TV-Aufnahmen mehr auf den Text als dessen Interpretation konzentriert, weil ihm die französische Sprache etwas schwerer falle, heisst es weiter. Die Diskrepanz zwischen Inhalt und Form sei von seinen Beratern nicht aufgefallen. (lcv)