Bergradios nehmen Stellung

Neues RTVG - Deutschschweizer Arbeitsgruppe gegründet.

Im Rahmen einer Vernehmlassung zur Revision des Radio- und Fernsehgesetzes RTVG haben sich die sechs Bergradios Radio Berner Oberland, Radio Central, Radio Emme, Radio Grischna, Radio Piz und Radio Rottu zu einer Arbeitsgruppe "Bergradios" zusammengeschlossen, um ihre spezifischen Interessen und ihre weitere Existenz zu vertreten. Diese geht davon aus, dass eine zukünftige schweizerische Radiolandschaft auf föderalistischen Grundsätzen aufgebaut werden müsse. Dabei berufen sich die Bergradios laut Mitteilung vom Dienstag auf drei Grundsätze:

1. Bergradios bieten einen wichtigen Service Public für Bergregionen. Die Bergradios haben in den vergangenen Jahren (z.B. Lawinenwinter) bewiesen, welche wichtige Aufgabe sie für die Schweizer Bergregionen im Bereich regionaler Service Public erfüllen. Zudem fördern sie die regionale Schweizer Kultur im besonderen Masse. 2. Bergradios sind benachteiligt. Die Bergradios sind trotz grosser Akzeptanz bei der Bevölkerung immer noch in vielen Bereichen benachteiligt; insbesondere im Bereich Technik und im Bereich Marktchancen. 3. Bergregionen müssen auch in Zukunft eigenständige Radios haben. Die Bergradios sind in ihrer Eigenständigkeit durch einen freien Markt in ihrer Existenz gefährdet.

In der Folge haben die Bergradios ihre Forderungen an ein neues Gesetz in zehn Punkten formuliert: