Die FDP des Kantons Bern lehnt die No-Billag-Initiative ab. Die Nein-Parole zum Volksbegehren, das die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren verlangt, fiel mit 93 zu 22 Stimmen bei 12 Enthaltungen, wie die Kantonalpartei am Mittwochabend mitteilte.
Die Delegierten schlossen sich damit mehrheitlich den Argumenten ihres Nationalrates Christian Wasserfallen an. Die ausufernde SRG müsse endlich ihre Hausaufgaben machen und den Privaten «Luft zum Atmen lassen». Dennoch würde eine vollständige Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren der Medienlandschaft in der Schweiz Schaden zufügen, schliesslich erhielten auch die privaten Radio- und Fernsehstationen Billag-Gebührenbeiträge.
Die No-Billag-Initiative kommt am 4. März 2018 zur Abstimmung. Die FDP Schweiz hat noch keine Parole gefasst. (sda/eh)