Nachdem die Gespräche mit dem Eigentümer der Druckerei Printpark ARO AG in Zürich, Stefan Wenkebach, zu keinem befriedigen Resultat führten, haben die Beschäftigten am Dienstag beschlossen, per sofort in den Streik zu treten. Insbesondere die Weigerung der Geschäftsleitung, die Kündigung eines gewerkschaftlichen Vertrauensmanns zurückzunehmen, habe die Belegschaft zu diesem Schritt bewogen, so die Gewerkschaft comedia.
Am Freitag, 10. Dezember haben die Mitarbeitenden der Druckerei Printpark ARO AG dem Eigentümer Stefan Wenkebach ein Ultimatum gestellt. Unter der Voraussetzung, dass am Dienstag, 14. Dezember Gespräche über die von der Printpark ARO AG einseitig verschlechterten Arbeitsbedingungen stattfinden würden, und auch die Kündigung eines gewerkschaftlichen Vertrauensmann zurückgenommen werde, hätten die Beschäftigten gemäss comedia auf Kampfmassnahmen verzichtet
Laut Aussagen der Gewerkschaft seien Beiträge an AHV und BVG nicht einbezahlt worden, überdies hätten neue Arbeitsverträge, welche unter den Bestimmungen des Druck-GAV liegen,eingeführt werden sollen (Kürzung der Schichtzulagen für regelmässige Nacht- und Sonntagsarbeit von 100 auf 25 Prozent, Streichung der Zuschläge für Überstunden, etc.).