Beschwerde von Erwin Kessler gutgeheissen

Weltwoche - Weltwoche hätte Tierschützerangehört werden müssen.

Ein von der Weltwoche am 16. Dezember 2004 veröffentlichter Leserbrief hatte schwere Vorwürfe gegen den Tierschützer Erwin Kessler erhoben. Deshalb hätte dieser vor der Publikation angehört werden müssen, stellt der Presserat fest.

In dem Leserbrief hatte es geheissen, die Art und Weise, wie Kessler zum Ziel kommen wolle, sei fragwürdig. "Die geliebten Kaninchen von ahnungslosen Kindern und Züchtern bei Nacht und Nebel zu befreien und sie dann im Wald elendiglich zugrunde gehen zu lassen, ist wohl eher Tierquälerei denn Tierschutz."

Erwin Kessler gelangte daraufhin mit einer Beschwerde an den Schweizer Presserat und rügte, er habe keine Gelegenheit erhalten, zu diesen "kompromittierenden Anschuldigungen" Stellung zu nehmen.