Besorgnis über die Berichterstattung im Fall Schmitten

Freiburg - Verdächtigte Straftäter beschönigten Taten in den Medien.

Die Freiburger Kantonsregierung ist besorgt über die Medienberichterstattung zu den Vergewaltigungsfällen von Schmitten. Sie ist deshalb am Mittwoch an den Presserat gelangt und hat ihn um eine Stellungnahme gebeten. Störend empfindet der Staatsrat, dass Protagonisten der Vergewaltingunsfälle in diversen Medienberichten zu Wort kamen.Verschiedene Medien, die auch eines der Opfer zu Wort kommen liessen, hätten die fehlende Reife der jungen Frau ignoriert, heisst es in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief der Freiburger Exekutive.