09.05.2007

AZ Medien

Bestes Resultat in 10-jähriger Geschichte

Betriebsergebnis um 35 Prozent gesteigert.

Die AZ Medien AG hat ihr Betriebsergebnis (vor Finanzerfolg) mit 19,5 Mio. Franken um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Der Betriebs-Cashflow liegt bei 32 Mio. Franken und entspricht 18 Prozent des konsolidierten Betriebsertrages von 178,1 Mio. Franken, wie das Unternehmen mitteilt.

Das Betriebsergebnis von 19,5 Mio. Franken ist laut AZ Medien auf die erfolgreiche Entwicklung aller Geschäftsbereiche zurückzuführen. Während die Zeitungen die Erwartungen nur teilweise erfüllt haben, waren alle anderen Geschäftsbereiche sehr erfolgreich. Insbesondere der Zeitschriftenverlag, der AT Buchverlag, Radio Argovia sowie Druck und Vertrieb trugen zum Rekordergebnis bei.

Zeitungsgeschäft mit grösstem Anteil am Betriebsertrag

Der grösste Anteil (55 Prozent) des Betriebsertrages kommt vom Geschäfts- bereich Zeitungen mit 97,5 Mio. Franken. Gegenüber dem Vorjahr (100,4 Mio. Franken) resultierte ein um 2 Prozent geringerer Betriebsertrag. Die Aargauer Zeitung und das Limmattaler Tagblatt konnten gemäss AZ Medien ihre Auflage halten und die Leserzahlen stabilisieren.

Das erste Jahr der Zusammenarbeit mit der Publicitas als Anzeigenvermarkterin habe sich zufriedenstellend entwickelt: Das Inseratevolumen am nationalen Markt habe sich gut entwickelt, ebenso der Stellenmarkt. Unter den Erwartungen geblieben sei jedoch das Inseratevolumen aus den lokalen Märkten. Mit den Wochenzeitungen Aargauer Woche und LIZ Limmat Zeitung habe man die Ziele im Anzeigenmarkt noch nicht erreichen können.

Zeitschriften, Buchverlag und Buchhandel steigern Umsatz

Die in der AZ Fachverlage AG zusammengefassten Zeitschriften ("Kochen", "Natürlich", "Fit for Life", "Technica", "Bâtitech", "Elektrotechnik", "Mega Link", "HK-Gebäudetechnik"), der AT Buchverlag und Meissner Bücher haben mit einer Steigerung des Betriebsertrages um 3,0 Mio. Franken auf 43,2 Mio. Franken zum Betriebsergebnis beigetragen. Die Meissner Bücher AG wurde im Frühjahr 2007 rückwirkend auf 1. Januar an Thalia-Gruppe verkauft.

Die elektronischen Medien (Radio Argovia, Tele M1, TeleTell) lieferten laut Mitteilung einen substanziellen Beitrag zum Gruppenergebnis und die Verluste der Regional- fernsehsender konnten weiter reduziert werden. Radio Argovia habe gar ein Spitzenergebnis erzielt.

Ausblick 2007


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