Die Unternehmensgruppe Basler Zeitung Medien (BZM) hat ihr Ergebnis im Geschäftsjahr 2005/2006 erneut markant verbessert: Der konsolidierte Betriebsertrag von 4.313 Millionen Franken liegt 1.665 Millionen über dem Vorjahresgewinn, wie das Medienhaus mitteilt.
Für das Stammhaus Basler Zeitung resultierte ein Ertrag von 3.890 Millionen Franken gegenüber 2.601 Millionen im Vorjahr. Der Ebitda (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) erhöhte sich um 4.19 Mio. auf 31.84 Millionen Franken, das sind neu 11.7 Prozent des Betriebsertrags (Vorjahr 10.0 Prozent).
Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Juli 2005 bis zum 30. Juni 2006. Die Entwicklung der Unternehmensgruppe war gemäss BZM weiterhin geprägt von der Konzentration der Aktivitäten auf die strategischen Ziele in der Stammregion Nordwestschweiz. Damit verbunden sei als weiterer wesentlicher Faktor für den erfolgreichen Geschäftsabschluss das strikte Kostenmanagement verbunden gewesen, das sich in einer drastischen Senkung des Betriebsaufwands von insgesamt 12.7 Millionen Franken manifestiert habe. Erneut unter den Erwartungen -- wenn auch weniger stark rückläufig als in den Vorjahren -- blieb gemäss BZM die Umsatzentwicklung.
Umsatzrückgang von 1.5 Prozent
Laut einem Bericht der SDA, weist die BZM im Jahr 05/06 einen Gruppenumsatz von 272.0 Mio. Fr. aus. Das sind 1.5 Prozent weniger als im Vorjahr. Das BZM-Stammhaus, die BaZ, kam auf einen Umsatz von 134.1 Mio. Franken. Das entspricht ebenfalls einem Minus von 1.5 Prozent. Demnach sind die Umsätze der anderen Unternehmensteile -- von Druckereien über Lokalblätter bis zum Lokalradio -- unter dem Strich stabil geblieben. Den Umsatzrückgang erklärt sich Konzernchef Beat Meyer mit einer Anzeigenflaute, Überkapazitäten und dem Preiszerfall.