Der Uhrenpatron Jean-Claude Biver steigt nun doch nicht bei der zum Verkauf stehenden Genfer Tageszeitung "Le Temps" ein. "Das Projekt ist zu gross, als dass ich es allein stemmen könnte", sagt er in der "SonntagsZeitung". Er sei zur Ansicht gelangt, dass er als Uhrenunternehmer nach einem Kauf der rentablen Tageszeitung eigentlich nur Ideen einbringen könne. Mit kreativen Anregungen sei es aber nicht getan. Stiegen hingegen Investoren aus der Zeitungsbranche ein, könnten sie Synergien ausschöpfen.
Im Rennen ist laut "SonntagsZeitung" weiterhin das Duo Christoph Blocher und Tito Tettamanti. Nach aussen hält sich der Tessiner Financier jedoch bedeckt. Auf die Frage, ob ihre Medienvielfalt Holding weiterhin interessiert sei, antwortet er: "Ich bitte um Verständnis, aber im Laufe des Vorganges geben wir keine Mitteilung." Will heissen: Alles noch am Laufen. Kein Interesse an der "NZZ der Romandie" hat hingegen die NZZ selbst. (SoZ)
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