Blogger schimpfen über den Verkauf

"Huffington Post" - Sollen sie in Zukunft für Beiträge bezahlt werden?

Die Fronarbeiter begehren auf. Kaum wurde der Verkauf des Blogportals "Huffington Post" für 315 Millionen Dollar an den Onlinegiganten AOL am Montag bekannt, regte sich laut der "SonntagsZeitung" Widerstand unter den Tausenden von Bloggern, deren Texte die Spalten der "Huffpo" füllen.

Die Blogger seien sich nicht sicher, ob sie auch für einen Riesenkonzern gratis schreiben wollten. Viele wollten in Zukunft für ihre Beiträge bezahlt werden. Unzufriedenheit mache sich auch unter "Huffpo"-Lesern breit. In den ersten 24 Stunden hätten sie 7'000 Kommentare zum Kauf abgegeben - zu 81 Prozent negative, wie Thedailybeast.com zählte. Viele befürchten, dass die linke Ausrichtung verloren geht. ("SonntagsZeitung).