Der US-Finanzdatenkonzern Bloomberg übernimmt das amerikanische Wirtschaftsmagazin "BusinessWeek". Das Traditionsblatt aus dem Verlagskonzern McGraw-Hill kämpft angesichts der Werbe- und Medienkrise mit schweren Einbussen. Zum Kaufpreis für das Wochenmagazin machte Bloomberg in einer Mitteilung vom Dienstagabend (Ortszeit) in New York keine Angaben. Der Bloomberg-Konzern verdient sein Geld mit Daten und Nachrichten für die Finanzbranche.
"BusinessWeek" sieht sich selbst mit weltweit gut 4,7 Millionen Lesern in 140 Ländern als Marktführer unter den Wirtschaftsmagazinen. Die Auflage lag nach Branchendaten zuletzt bei gut 920'000. Das 1929 gegründete Blatt beschäftigt nach früheren Angaben 190 redaktionelle Mitarbeiter. (sda)