Wer Armbanduhren oder hochwertigen Schmuck als Geschenk unter den Weihnachtsbaum legt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit extravertiert, männlich und Leser von Boulevardtiteln. Diese Erkenntnisse gehen aus den Zahlen der MA Strategy Radar 2013 hervor. Die Studie wurde heute publiziert.
Befragte, die angeben, anderen Personen gerne Armbanduhren oder hochwertigen Schmuck zu schenken, sind meistens materialistische, extravertierte Persönlichkeiten mit einem Hang zum Hedonismus. Sie legen Wert auf eine gepflegte Erscheinung, auf Korrektheit und auf die Einhaltung von Konventionen.
Beim Konsum setzt diese Personengruppe klare Prioritäten. Für das erwünschte Prestige setzt sie auf bewährte Produkte und starke Marken. Die dafür geforderten Preise werden meist auch bezahlt. Sonst ist diese Zielgruppe aber eher knauserig. Mit einem Anteil von 60,5% sind sie mehrheitlich männlich.
Personen, die gerne Armbanduhren und hochwertigen Schmuck verschenken, weisen einen überdurchschnittlich hohen Konsum an Boulevardunterhaltungsmedien auf. Dagegen lesen Befragte, die nur selten Armbanduhren oder hochwertigen Schmuck verschenken, vorzugsweise Printmedien der ernsthafteren Art – wie Tageszeitungen und Familienzeitschriften. Sie sind vom Charakter her eher introvertiert und konservativ.
Die Daten wurden im Rahmen der Intermediastudie MA Strategy Radar 2013 der WEMF AG für Werbemedienforschung erhoben. Die Studie ermöglicht die Verbindung von Medien- und Konsumdaten mit psychografischen Merkmalen und Werthaltungen. Marketing- und Mediaprofis können mit der MA Strategy Radar ihre Zielgruppe und deren Medienkonsum in allen relevanten Mediengattungen schnell und umfassend analysieren. (pd)