Branche debattiert über Repolitisierung und Medienförderung

Schweizer Medien - Am Nachmittag mit Publizisten-Panel mit Markus Somm, Res Strehle und Felix E. Müller.

Knapp 300 Personen aus der Verlags- und Kommunikationsbranche treffen sich heute Dienstag zur traditionellen Dreikönigstagung in Zürich. Für die Medienbranche ist die hochkarätig besetzte Tagung jeweils der Startschuss in das neue (Medien-) Jahr.

Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Medien (VSM), ist in seiner Rede auf den Service public eingegangen. Er stellt dabei die Frage, wie breit und umfassend der Service public sein darf und forderte ein umfassendes Werbeverbot für die SRG.

Otfried Jarren, Präsident der Eidg. Medienkommission, Pietro Supino, Verwaltungsratspräsident der Tamedia, UVEK-Generalsekretär Walter Thurnherr und VSM-Direktorin Verena Vonarburg diskutierten auf einem Podium über das Thema "Reformstau in der Medienförderung?".

Am Nachmittag dann, rückt das Publizistische in den Fokus: Vor dem Hintergrund der Diskussionen über die Neubesetzung der NZZ-Chefredaktion verspricht das Publizisten-Panel interessant zu werden. "Repolitisierung der Tageszeitungen" lautet das Thema. Unter der Leitung von Norbert Neininger, Verleger und Chefredaktor der "Schaffhauser Nachrichten", diskutieren Markus Somm, Verleger und Chefredaktor der "Basler Zeitung" (im Bild), Andreas Strehle, Chefredaktor des "Tages-Anzeigers", und Felix E. Müller, Chefredaktor der "NZZ am Sonntag". (sda)