Die Brost-Stiftung ermöglicht mit drei Millionen Euro die Gründung des gemeinnützigen Recherchebüros "Correct!v", wie Meedia.de berichtet. "Wir wollen jedem Bürger Zugang zu Informationen geben", heisst es auf der Website des Projekts, und sei eine von vielen Antworten auf die Medienkrise.
Geleitet wird "Correct!v" von David Schraven, der zuletzte Recherchechef bei der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" war. Vorbild ist die US-Stiftung ProPublica. Die recherchierten Texte werden nicht unbedingt auf der eigenen Website veröffentlicht, sondern an andere Publikationen weitergereicht.
Ausserdem werde auch ein Bildungsprogramm gestartet, in dem die Methoden des aufklärenden Journalismus weitergegeben werden soll - um Bürger vor Ort in die Lage zu versetzen, sich selbst Informationen zu beschaffen und für Transparenz zu sorgen.
Mittelfristig will man nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz aktiv werden, wie es in einem Kommentar auf Google+ heisst. (lmy)