Die Swiss Retail Federation (SRF) fühlt sich durch den neuen Auftritt des Schweizer Radios und Fernsehens "überrumpelt", wie Bruno Frick, Präsident des Verbandes, gegenüber dem "Sonntagsblick" sagt. Der Verband, der die Interessen des Schweizer Detailhandels vertritt, tritt gemäss Frick seit über einem Jahrzehnt unter dem Kürzel SRF auf. In einem Brief vom 20. Dezember 2012 an die SRF-Verantwortlichen um Direktor Rudolf Matter fordern die Interessenvertreter der Detailisten die "Klärung von Fragen bezüglich einer Interessenskollision im Hinblick auf die Nutzungsrechte", wie "Sonntagsblick" aus dem Schreiben zitiert. Laut Frick fühlt sich der Verband in "seiner Persönlichkeit, im Namen und Markenrecht verletzt".
SRF-Sprecherin Andrea Hemmi sagt gegenüber "Sonntagsblick": "Die Marke Swiss Retail Federation ist in ausgeschriebener Form und nicht als Kürzel geschützt. Wir könnnen beim besten Willen keine Rechte an unserem Kürzel erkennen." Frick wiederum sieht seinen Verband im Recht. Ob es eine rechtliche Ausenandersetzung gibt, lässt er offen. (Sonntagsblick,bn)