Buch der Fernseh- und Radiogeschichte herausgegeben

SRG - Rechtzeitig zum 75-jährigen Jubiläum.

Die SRG SSR idée suisse hat ein Buch zur Geschichte der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft von 1958 bis 1983 herausgegeben. Radio und Fernsehen stünden in intensiver Wechselwirkung mit der Gesellschaft, so der Klappentext. Die Entwicklung der SRG von der definitiven Einführung des Fernsehens bis zum Bruch ihres publizistischen Monopols wird im Buch kritisch beleuchtet.

Die Zeitspanne des Buches sei nicht zufällig gewählt, schreibt die MittellandZeitung (MZ). Denn am 1. Januar 1958 sei das Fernsehen in der Schweiz definitiv eingeführt worden und am 1. November 1983 wurde das duale System im Rundfunkbereich sanktioniert. Das Buch sei aber mehr als eine wissenschaftliche Abwandlung der Schweizerischen Mediengeschichte. So wird zum Beispiel auch der "Fernseh-Skandal" schlechthin aus dem Jahr 1980 aufgezeigt: Das "Ehepaar Müller", zwei Jugendliche aus der damaligen "Bewegung" sorgte im "CH-Magazin" des Schweizer Fernsehens für Aufruhr. Die Zeitungen warfen dem SF im Nachhinein vor, es lasse sich von "Extremisten missbrauchen" (Blick).