Wie "20 Minuten" am Mittwoch schreibt, weigert sich der Kabelriese Upc Cablecom den neuen Jugendsender Joiz im analogen Netz aufzuschalten, obwohl das BAKOM dies verordnet hat. Nach Informationen der Zeitung findet Cablecom den Sender ein "Rumgeblödel". Aus dem "banalisierten Inhalt" des Senders könne weder ein "kultureller, noch ein gesellschaftlicher Mehrwert geschöpft werden", schreibe sie in einem Paper an das Bundesverwaltungsgericht, wo der Fall im Moment ist.
Der Netzbetreiber wolle sich zum laufenden Verfahren nicht äussern. Doch für Alexander Mazzara, CEO von Joiz ist laut "20 Minuten" klar: "Cablecom will uns nicht aufschalten, damit die Joiz-Fans gezwungen sind, sich digitales Fernsehen anzuschaffen. So kann die Cablecom viel mehr Geld verdienen. Darum geht es - und nicht um angebliche Qualitätsmängel".