Casting-Show startet am Sonntag

"Einer wie Beni" - Kommentator-Legende im Kurzinterview.

Am Sonntag startet im Schweizer Sportfernsehen (SSF)die neue Casting-Show für Sport-Kommentatoren und -Moderatoren "Einer wie Beni". Aushängeschild der neuen Talentschmiede ist Beni Thurnheer, der als Juror und auch als fürsorglicher Götti fungieren wird. Scheinbar hat der Sender mit der Show ins Schwarze getroffen: Bereits in den ersten 72 Stunden gingen beim Sender über 360 Bewerbungen ein ("persoenlich.com" berichtete). Kurz bevor es nun richtig los geht, hat "persoenlich.com" bei Beni Thurnheer nachgefragt, was die Kandidaten unbedingt beachten müssen.

Das Kurzinterview:

Am Sonntag suchen Sie für das Schweizer Sportfernsehen SSF erstmals ein neues Kommentatoren-Talent. Auf was freuen Sie sich besonders?

Ich freue mich insgesamt auf die Sendngen, weil ich noch nie in einem derartigen Format tätig war. Das wird also auch für mich Neuland, und das ist immer spannend!

Was muss ein Kandidat dringend mitbringen, damit er Sie überzeugt?

Einerseits (fussballerisches) Fachwissen, andrerseits und vor allem Stärken im sprachlichen Ausdruck: Wortschatz, kurze Leitung vom Gehirn zum Mund, breites Allgemeinwissen, aus dem er (oder sie) schöpfen kann.

Warum ist eine Casting-Show der richtige Weg, um einen neuen Moderator zu entdecken?

Hier wird nicht bloss der Ist-Zustand geprüft und derjenige mit der besten Werbung für sich engagiert, sondern wir haben so die Möglichkeit das Potential der Kandidatinnen und Kandidaten auszuloten, indem wir die Fortschritte von Sendung zu Sendung registrieren können.

Die Sendung ist nach Ihnen benannt. Fühlen Sie sich geehrt? Was machen Sie als Kommentator besonders gut?

Ein bisschen geehrt fühle ich mich natürlich schon. Beim zweiten Teil der Frage passe ich. Zu meiner Schulzeit hiess es noch "Sälber rüehme schtinkt!" und das finde ich bis heute immer noch einen richtigen Satz.

Gesucht wird "Einer wie Beni". Ihr Profi-Tipp an den künftigen SSF-"Beni"?

"Be yourself, but better!" Versuche nicht in meine Fussstapfen zu treten, sondern hinterlasse eigene Spuren. Und höre nie auf, weitere Fortschritte machen zu wollen!

Interview: Corinne Bauer