"Schweizer Fernsehen wirft Aebischer aus der Sendung" titelte der blick.ch heute Mittwoch in seinem Hauptartikel. Nachdem Ex-Club-Moderator und nun SP-Nationalratskandidat Matthias Aebischer zum Club über "Emanzipation: Sind Männer die Verlierer?" eingeladen worden war, wurde ihm am Dienstagmittag kurzfristig mitgeteilt, dass er nicht kommen dürfe. An seiner Stelle sass gestern Abend Allan Guggenbühl im Fauteuil.
Club als Plattform war nicht vertretbar
Auf Anfrage von "persoenlich.com" spricht SF-Chefredaktor Diego Yanez von einem Lapsus der Clubredaktion: "Die Einladung von Matthias Aebischer war ein Fehler. Der Auftritt hätte ihm als Nationalratskandidaten eine Plattform gegeben, die nicht vertretbar war. Als ich gestern davon erfuhr, veranlasste ich deshalb, dass er ausgeladen wird."
Seine Ausladung aus dem Club nimmt Matthias Aebischer gelassen. Dies, obwohl er als Nationalratskandidat auf Medienpräsenz angewiesen ist. Auf Anfrage von "persoenlich.com" sagt Aebischer: "Wenn mich Journalisten anfragen, nehme ich solche Auftritte natürlich gerne wahr. Nicht nur bei SF, ich war auch schon auf Tele Züri." Er habe nicht insistiert, sondern den kurzfristig erfolgten Negativ-Entscheid seitens SF ohne Weiteres akzeptiert. "Ich habe keine Ressentiments. Natürlich muss ich gleich behandelt werden, wie andere Club-Gäste ohne Beziehungen zu SRF" Statt sich die Sendung anzuschauen, habe er dann aber in der Berner Fussball-Bar "Halbzeit" den YB-Match mitverfolgt. (eh)
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