Christlicher Verlag lässt viel "Lebenslust" verschenken

bvMedia - Neues Magazin über Spiritualität in Grossauflage.

Der deutsche SCM Bundes-Verlag bringt am 26. April das Magazin "Lebenslust" auf den Markt. Das Heft, das in Deutschland, der Schweiz und Österreich erhältlich sein wird, richtet sich vierteljährlich an "Menschen, die sich für Werte und Spiritualität interessieren, aber keine Kirchengemeinde ihr Zuhause nennen", so der Verlag. Für 3,60 Euro beziehungsweise 6,30 Franken ist das Heft, das "sensibel und unaufdringlich" vom Glauben erzählen will, am Kiosk erhältlich.

Das 132-seitige Magazin gliedert sich in die Rubriken "Menschen & Geschichten", "Wissen & Glaube", "Familie & Freunde" und "Hobby & Freizeit". In der ersten Ausgabe geht es unter anderem um den deutschen Trend zum Auswandern, um "die Kunst, glücklich zu sein" und die Alzheimer-Krankheit und ihre Folgen für den Alltag.

In der Schweiz wird das Heft von der bvMedia Christliche Medien GmbH in Pfäffikon (ZH) vertrieben, eine Tochter der Bundes-Verlags GmbH. Interessant ist das Geschäftsmodell: Gemäss bvMedia-Geschäftsführer Niklaus Mosimann wird nur etwa ein Viertel der Startauflage von rund 200'000 Exemplaren wirklich verkauft, der Rest wird in Arztpraxen aufgelegt oder über Kirchgemeinden im ganzen deutschsprachigen Raum verteilt – als Teil ihrer Öffentlichkeitsarbeit.

Heisst das, dass diese zumeist freiwilligen Verteiler auch für die Kosten aufkommen? Mosimann bestätigt: Der grösste Teil der Auflage werde "durch die Verteiler finanziert, die das Heft in Mengenpacks zu Staffelpreisen einmalig oder im Abo beziehen können". "Lebenslust" sei somit "keine ausdrückliche Abozeitschrift wie unsere anderen Magazine". Für die Schweiz allein werden etwa 20'000 Exemplare ausgeliefert, davon nur 3'000 an die Kioske, hält Mosimann fest.

Zum Portfolio der evangelisch ausgerichteten Bundes-Verlag GmbH gehören neben "Lebenslust" auch Titel wie "Kläx", "Teensmag", "Dran", "Family", "Joyce", "Aufatmen", "Lebenslauf", "Kleine Leute - Grosser Gott", "Das Hauskreismagazin", "Christsein Heute" oder "P&S Magazin für Psychotherapie und Seelsorge".

(Text: Markus Knöpfli)