Christoph Gebel wird Abteilungsleiter Unterhaltung

SRF - Programmleiter von DRS 1 übernimmt ab Anfang 2011.

Der SRG-Verwaltungsrat hat auf Vorschlag des Regionalvorstandes SRG Deutschschweiz den 51-jährigen Christoph Gebel zum Leiter der Abteilung Unterhaltung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ernannt.

Gebel gehört als derzeitiger Programmleiter von DRS 1 und der Musikwelle seit 2001 zur Geschäftsleitung von Radio DRS. In den vergangenen Jahren entwickelte er DRS 1 weiter. Die DRS Musikwelle hat Gebel zu einem Vollprogramm für Volksmusik und Volkskultur ausgebaut und erfolgreich als Digitalradiosender lanciert. Der 51-jährige Bieler gilt unter anderem als profunder Kenner der Kleinkunst- und Comedyszene, ferner pflegt er intensive Kontakte zu Volksmusik- und Volkskulturkreisen.

Federführend war Christoph Gebel auch beim ersten SRF-Grossprojekt, dem trimedialen Kinderprogramm "Zambo", welches er zusammen mit SF- Unterhaltungschefin Gabriela Amgarten initiiert und umgesetzt hat.

Vor seiner Tätigkeit bei SR DRS war Christoph Gebel Direktor und Gesamtleiter Medien bei der Gassmann Media AG, wo er mit der operativen Führung der Tageszeitungen "Bieler Tagblatt" und "Journal du Jura" betraut war und den Internetdienstleister Redmouse aufbaute. Der zweisprachige Gebel war von 1996 bis 1999 Bieler Direktor von Radio Canal 3 und baute parallel dazu das zweisprachige Lokalfernsehen TeleBielingue auf. Er wird seine Funktion im neuen Unternehmen SRF am 1. Januar 2011 antreten.

Ausserdem hat der Verwaltungsrat der SRG die letzte Phase des 2007 eingeleiteten Projekts Medienkonvergenz von RSI genehmigt. Insbesondere hat er dem publizistischen und organisatorischen Konzept zugestimmt, das eine weitere Integration der Programmabteilungen Kultur und Unterhaltung vorsieht. Wie dies bei der Information und beim Sport bereits der Fall ist, werden diese beiden Abteilungen für das gesamte Programmangebot in den Bereichen Radio, Fernsehen und Multimedia verantwortlich sein.

Die neue Struktur wird entsprechend den verschiedenen Umsetzungsphasen zwischen dem 1. Januar und dem 1. April 2011 schrittweise eingeführt. Für jede Abteilung wird nun bis Ende März die Detailorganisation erstellt und vorgeschlagen. Ein Personalabbau ist nicht vorgesehen, doch dem Technologiewandel folgend werden verschiedene der bestehenden Berufsprofile neu festgelegt. Zugleich wird die Zahl der Kader verringert, wobei die neuen Aufgaben im Rahmen der Detailorganisation bestimmt werden. Die Ernennungen für diese neuen Funktionen werden im Verlauf des ersten Halbjahrs 2011 erfolgen. (sda)