Christoph Mörgeli entschuldigt sich

Weltwoche - In einer Kolumne hatte der frühere SVP-Nationalrat die Erwachsenenbildungsorganisation Ecap «krimineller Machenschaften» bezichtigt.

In der Kolumne mit dem Titel «Aepplis krimineller Sumpf» in der «Weltwoche» hatte der frühere SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli im Februar 2017 eine Strafuntersuchung der Zürcher Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit angeblich nicht geschuldeten Staatsbeiträgen seitens der Zürcher Bildungsdirektion thematisiert. Darin hatte er die Erwachsenenbildungsorganisation Ecap krimineller Machenschaften bezichtigt und von Leistungen gesprochen, die nie erbracht worden seien. Dadurch seien fast sieben Millionen Franken Steuergelder veruntreut worden.

In einem Vergleich entschuldigt sich Christoph Mörgeli für diese Anschuldigungen, wie Ecap in einer Mitteilung schreibt. In der aktuellen Ausgabe der «Weltwoche» heisst es: «In der Kolumne ist die Rede von kriminellen Machenschaften, vom Einstreichen enormer Summen für nicht erbrachte Leistungen und vom Lebensstil ‹Kassieren fürs Nichtstun›, die für den unvoreingenommenen Leser als Vorwürfe an die Stiftung Ecap verstanden werden.» Mörgeli halte ausdrücklich fest, dass er diese Ausdrücke nicht auf die Stiftung Ecap beziehen wollte und dass die Stiftung im Zusammenhang mit den erwähnten Staatsbeiträgen kein Verschulden trifft. «Sollte ein anderer Eindruck entstanden sein, bedauert er dies und entschuldigt sich bei der Stiftung Ecap in aller Form.» (pd/cbe)