Cicero wird europäischer

Ringier - "Wir verkaufen nicht Masse, sondern Prestige."

Das politische Autorenmagazin Cicero will sich thematisch weiter öffnen und "euopäischer" werden. Wie Verleger Michael Ringier am Dienstag am traditionellen Medienherbstgespräch erklärte, wolle man "weg von der politischen deutschen Nabelschau". Dies überlässe er lieber der FAZ und der Süddeutschen Zeitung. Generell sei er mit dem Konzept aber "sehr zufrieden", wobei man dieses jeden Monat "intensivst" weiterentwickle.

Ringier erachtet den Start von Cicero "als gelungen", man habe die gesteckten Ziele erreicht. Nun sei es aber "besonders wichtig", die Leserschaft zu erweitern. Ringier: "Eine breite Leserschaft wird entscheiden, ob Cicero ein Erfolg wird". Der heutige typische Cicero-Leser sei gemäss einer noch nicht veröffentlichten Untersuchung Hochschulabgänger mit hohem Einkommen.