Nach dem "Geschacher der letzten Monate" begrüsste am Donnerstag auch die Mediengewerkschaft comedia die neue RTVG-Gesetzesvorlage ans Parlament mit den darin enthaltenen Neuerungen. So solle einerseits zwar der Primat des Service public erhalten werden. Die privaten Programmanbieter würden andererseits gemäss der Logik des dualen Systems einen erheblich grösseren Anteil der Gebührengelder sowie mehr Werbefreiheit erhalten, lobt sie. Das künftige Gebührensplitting solle ausserdem nicht mehr nach dem Gieskannenprinzip erfolgen, sondern zielgerichtet für konkrete Leistungsaufträge eingesetzt werden.
comedia begrüsst die neue Gesetzesvorlage
Neues RTVG - Verbesserung der "zum Teil prekären Arbeitsbedingungen" bei den Privatsendern erhofft.