Zum heutigen Tag der Pressefreiheit fordert die Mediengewerkschaft comedia mehr Medienfreiheit in der Schweiz. Journalisten, die Geheimes und Vertrauliches aus Politik und Verwaltung publizierten, dürften nicht mehr bestraft werden.
Der Artikel 293 im Strafgesetzbuch und der entsprechende Artikel im Militärstrafgesetz müssten darum aufgehoben werden, schrieb comedia am Dienstag. Journalisten seien ein Teil der Öffentlichkeit. Machten sie Geheimes und Vertrauliches öffentlich, sei dies kein Straftatbestand, sondern ein Job.
Eine entsprechende Motion des Zuger Nationalrates Josef Lang (Grüne) müsse darum von Bundesrat und Parlament unterstützt werden. Mit ihrer Forderung ist comedia nicht alleine: Die Bundeskanzlei machte jüngst einen ähnlichen Vorschlag. Unterstützt wird das Anliegen auch von der Journalistenorganisation Impressum.