Crossmediale Plattform ernennt Musikchef

joiz - Mathias Menzl kommt vom Schweizer Fernsehen.

Der neue Sender für junge Erwachsene macht vorwärts. Nachdem die crossmediale Plattform joiz letzte Woche die Verbreitungs-Konzession auf dem analogen Cablecom-Netz erhalten hat ("persoenlich.com" berichtete) wurde nun der Musikchef bestimmt: Im Januar startet in Zürich Oerlikon Mathias Menzl. Zurzeit ist der Musikexperte Multimedia Projektleiter bei SF. Der 32-Jährige ist dort für die Konzeption und die Leitung von Multimedia-Projekten für Sendungen oder sendungsübergreifende Angebote des Schweizer Fernsehens zuständig. Die wichtigsten Projekte unter Menzls Leitung waren: Mobile-Portal von SF, myStage (UGC-Angebot für Bands und Musiker), Frischfilm (UGC-Angebot für Filmschaffende) und das Kinderportal Zambo von SF und dem Schweizer Radio DRS.

"Mathias Menzl ist ein absoluter Glücksgriff für joiz", schwärmt joiz-Programmchefin Elif Erisik gegenüber "persoennlich.com": "Nicht nur, weil er seit Jahren als Musikredaktor tätig ist, sondern auch, weil er beim Schweizer Fernsehen wichtige Erfahrungen im Bereich Crossmedia sammeln konnte." Menzl sei ein kreativer Musikliebhaber mit einer hohen Affinität zu Online-, Mobile- und Social Media-Geschichten und passe somit perfekt zu joiz, so Erisik weiter.

Mathias Menzl ist bereits seit 4 Jahren bei SF. 2006 hat der St. Galler zusammen mit David Bauer und Ralph Hofbauer das Musikportal 78s (www.78s.ch) gegründet. Seither ist er dort als leitender Redaktor und Mitherausgeber tätig. Ausserdem ist der Musikkenner für die Radiosendung von 78s auf DRS Virus redaktionell verantwortlich. "Ich werde 78s weiterhin verbunden bleiben, sicherlich als Herausgeber", sagt Menzl gegenüber "persoenlich.com". Inwiefern er in Zukunft weiterhin auch inhaltlich für 78s tätig sein wird, werde sich weisen.

Menzl hat an der Universität Fribourg Geschichte, Politologie und Kommunikation- und Medienwissenschaften studiert. Während dem Studium arbeitete er als freier Musikjournalist (Rockstar Magazine, Loop Musikmagazin, Netzmagazin, students.ch etc.) und bei der Schweizerischen Depeschenagentur als Online-Redaktor. Nach dem Studium stieg er dann direkt beim Schweizer Fernsehen als Multimedia Projektleiter ein.