Dank Internet-Geschäft weiter kräftig zugelegt

Axel Springer - Der Medienkonzern, der über ein Gemeinschaftsunternehmen mit Ringier auch in der Schweiz tätig ist, profitiert weiter von einem starken Geschäft im Internet.

Der Erlös von Axel Springer stieg im ersten Quartal um 6,7 Prozent auf 836,2 Millionen Euro. Der Umsatzanteil digitaler Medien legte dabei auf 71,6 (Vorjahr: 67,4) Prozent zu, wie der Medienkonzern am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 16,9 Prozent auf 147,2 Millionen Euro.

Unter dem Strich verdiente Springer in den ersten drei Monaten des Jahres mit 47 Millionen Euro deutlich weniger als vor einem Jahr. Doch damals hatten ein Spartenverkauf und Erträge aus der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Ringier den Überschuss nach oben getrieben, so dass der Vorjahreswert schlecht vergleichbar ist.

Konzernchef Mathias Döpfner bestätigte die Prognose für das laufende Jahr. Demnach soll der Umsatz im Konzern im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Beim operativen Ergebnis und dem bereinigten Gewinn je Aktie rechnet Springer mit einem Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. (sda/dpa/cbe)