Das neue Konzept der Diskussionssendung "Arena" ist bekannt: In jeder Sendung werden neu nur noch zwei bis vier Gäste sowie ein oder zwei Experten anwesend sein, der äussere Ring wird wegfallen, wie "Blick am Abend" mit Verweis auf einen Bericht des "St.Galler Tagblatts" vermeldet.
Bisher waren immer alle Parteien, die im Parlament Fraktionsstärke erreicht haben, in der Sendung vertreten. Künftig werde jede Partei übers Jahr zwei Drittel so oft eingeladen, wie es dem Durchschnitt ihrer Sitzanteile im Parlament entspricht, teilte das SRF gegenüber der Pendlerzeitung mit. Drei oder mehr Absagen würden in Zukunft als Teilnahme gelten.
Vor allem die Mitteparteien sind vom neuen Konzept, das von Moderator und Redaktionsleiter Jonas Projer zusammen mit Chefredaktor Tristan Brenn ausgearbeitet wurde, nicht begeistert. Sie fürchten, dass Vertreter der Polparteien nun die grösseren Chancen haben, eingeladen zu werden. Die "Arena" solle den politischen Alltag abbilden und nicht jenen Parteien eine Plattform bieten, die sich mit Polemik überbieten würden.
Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) sieht sich jedoch verpflichtet, dies abzufedern und eine angemessene Vertretung aller Parteien sicherzustellen. (BaA)