Das neue Erscheinungsbild

Bund - Die Neulancierung erfolgt am 21. Oktober

Die Berner Zeitung Bund wird sich ab dem 21. Oktober in einem neuen Gewand zeigen. Für die Neukonzeption waren verschiedene Kernpunkte von Bedeutung. So positioniert sich der Bund zugleich als Erstzeitung für Stadt und Agglomeration wie auch als Bundesstadtzeitung, das heisst als Lokal- und Regionalzeitung mit nationaler Ausstrahlung. Die publizistische Grundhaltung bleibt unangetastet, der Bund bleibt politisch ambitioniert, jedoch liberal und parteiunabhängig.

Der Relaunch wurde dazu genutzt, Anpassungen an den Produktionsprozessen sowie in den Ressort- und Führungsstrukturen der Zeitung vorzunehmen. Im Lokalteil sind die Ressorts Stadt und Region zusammengelegt worden, aus Biel und Thun wird mit je zwei Korrespondenten berichtet. Ein teilweise neues Blattmacherteam soll den Bund inhaltlich noch attraktiver und abwechslungsreicher machen.

Das optische Erscheinungsbild

Der "neue Bund", entworfen in Zusammenarbeit mit der in Gais (AR) domizilierten Zeitungsdesignerin Katja Hösli (St. Galler TB, Financial Times Deutschland), kommt optisch moderner, aber immer noch klassisch und elegant daher. Eckpunkte zum neuen Layout sind der optisch angepasste Zeitungskopf, das neue, dunkle Blau als Hausfarbe (statt cyan), die besser lesbare Grundschrift (Utopia), der dezente Farbeinsatz, insbesondere auf Aufschlagsseiten sowie die bessere Leserführung (z.B. Leserbriefe und Radio-/TV-Programm an fixen Orten). Das neue Layout ermöglicht ebenfalls einen besseren Artikel-Austausch mit dem am 27. September in neuem Layout erscheinenden St. Galler Tagblatt sowie eine bessere Verschränkung mit der Bund-Online-Ausgabe.

Die Blattarchitektur

Mit der neuen Blattarchitektur unterstreicht der Bund den Anspruch als Berns führende Politik-, Wirtschafts- und Kulturzeitung. Die Bedeutung der Lokalberichterstattung – welche sich neu stärker auf das Kerngebiet Stadt und Region Bern sowie die urbanen Zentren Biel, Thun und Burgdorf konzentriert – wird mit der Vorverlegung des Bern-Bundes dokumentiert. Die Wirtschaft erhält neu die Aufschlagsseite im dritten Bund, die das Ressort mit der über Bern hinaus viel beachteten Berichterstattung verdient hat. Im gleichen Faszikel macht der Sport den attraktiven Abschluss (am Montag oder bei sportlichen Grossereignissen jedoch kommt der Sport an erster Stelle). Und mit dem vierten, dem Kultur-und Gesellschaftsteil, positioniert sich der neue Bund gegenüber der lokalen Konkurrenz noch stärker als die Kulturzeitung des Kantons.

Marketingziele

Innert nützlicher Frist soll der Bund in den definierten Kerngebieten als Erstzeitung positioniert werden. Fernziel: Der Bund will in Stadt und Agglomeration Bern klar die Nummer 1 werden. Ziel ist es darüber hinaus, den Bund in den übrigen Kantonsgebieten wie auch in der übrigen deutschen Schweiz als die Zeitung der Bundeshauptstadt und/oder als Alternative oder wertvolle Ergänzung zu anderen Medien zu positionieren.