Das neue "persönlich"

In eigener Sache - Oliver Prange über das neue Magazin-Konzept.

Als Abonnent halten Sie in diesen Tagen die erste Ausgabe des neuen "persönlich" in den Händen, worüber ich mich sehr freue. Vielleicht fällt Ihnen die neue Byline auf: "Das Schweizer Wirtschaftsmagazin für Kommunikation". Im Laufe der Zeit seit Gründung im Jahr 1964 hat "persönlich" einige Positionierungsänderungen erfahren. Zunächst war es ein Werber- Klatschblatt, auf A4-Seiten hundertfach von Hand vervielfältigt. Ab 1986 machte der neue Verleger Bruno Hug daraus eine Fachzeitschrift für Werbung und Medien.

1996 kam der Schreibende als Co-Verleger und Chefredaktor dazu. Es entstand "persönlich rot", das während des Werbebooms Ende der Neunzigerjahre viel Gewicht auf Kreativität und Internationalität legte. 2000 entstand "persoenlich.com" mit täglichen News und Services und setzte sich als primäres Branchenmedium in der Schweiz durch. 2001 folgte "persönlich blau", das die Auftraggeberseite auf Führungsstufe anpeilte und damit den Medienpartner der ersten Stunde erreichte, die GfM Gesellschaft für Marketing. Dadurch deckte "persönlich" nun das ganze Spektrum der Kommunikation ab. 2008 wurde "persönlich" von der PubliGroupe übernommen, das bisherige Team blieb jedoch bestehen und die Neutralität gewahrt.

Die Zeiten entwickeln sich weiter, und eine Zeitschrift sollte die Zeichen früh erkennen, insbesondere wenn sie in der Kommunikation zu Hause ist. Bislang ist uns das ganz gut gelungen. Deshalb machen wir einen weiteren Schritt. Wir haben "persönlich blau" und "persönlich rot" fusioniert und das neue "persönlich" sichtbar weiter nach oben positioniert. Gemäss MA-Leader ist es dort schon heute: 86 Prozent der Leser haben ein Jahreseinkommen von über 120 000 Franken, 37 Prozent verdienen sogar über 200 000 Franken. "persönlich" ist kein Branchenblatt mehr, sondern neu "Das Schweizer Wirtschaftsmagazin der Kommunikation".

"Marketing ist Chefsache", sagte einst Ex- Nestlé-Präsident Helmut Maucher. Und Migros- Chef Herbert Bolliger beschäftigt sich selbst mit Mediafragen. Marketing, Werbung, Public Relations und Medien gehören auf Stufe CEO mitgestaltet und mitbeurteilt, weil sie die Strahlkraft ihres Unternehmens und ihrer Produkte beeinflussen. Das neue "persönlich" möchte in diesem Spannungsfeld eine wichtige Position einnehmen. Wir freuen uns, wenn Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, uns auf diesem Weg begleiten.