Die feierliche Ehrung fand diesmal im stimmungsvollen Festsaal des Casinotheaters Winterthur statt -- in Anwesenheit von zahlreichen prominenten Vertretern aus Medienwelt, Wirtschaft und Politik. Der durch seine Nahostberichte bekannte Fernsehreporter Ulrich Tilgner sprach über 30 Jahre Ausland- und Kriegsberichterstattung. Danach würdigte die Jury die Werke der sechs Preisträger. Insgesamt waren 147 Arbeiten eingesandt worden.
Die feierliche Ehrung fand diesmal im stimmungsvollen Festsaal des Casinotheaters Winterthur statt -- in Anwesenheit von zahlreichen prominenten Vertretern aus Medienwelt, Wirtschaft und Politik. Der durch seine Nahostberichte bekannte Fernsehreporter Ulrich Tilgner (Bild) sprach über 30 Jahre Ausland- und Kriegsberichterstattung. Danach würdigte die Jury die Werke der sechs Preisträger. Insgesamt waren 147 Arbeiten eingesandt worden.
Die feierliche Ehrung fand diesmal im stimmungsvollen Festsaal des Casinotheaters Winterthur statt -- in Anwesenheit von zahlreichen prominenten Vertretern aus Medienwelt, Wirtschaft und Politik. Der durch seine Nahostberichte bekannte Fernsehreporter Ulrich Tilgner (Bild) sprach über 30 Jahre Ausland- und Kriegsberichterstattung. Danach würdigte die Jury die Werke der sechs Preisträger. Insgesamt waren 147 Arbeiten eingesandt worden.
Die Jury vergab den Preis für einen Text, der aus dem Alltag heraus entstanden ist, an Daniele Muscionico. Im Artikel über ihre Begegnung mit der von Schluckauf geschlagenen Sophia Loren fabuliere Muscionico über das Innenleben des Stars als auch über Äusserlichkeiten fein, ironisch und mit sprachlichen Doppelbödigkeiten und eröffne mit ihrer Imagination wahrhaft poetische Räume, erklärte Jurorin Barbara Bürer in ihrer Laudatio. Bereits früher habe Muscionico ihre Leser häufig mit ihren Texten verzückt. Der Titel des preisgekrönten Werkes "Diva assoluta", könne deshalb auch der Autorin zugedacht werden. Der Text war in der Neuen Zürcher Zeitung vom 16. Juli 2003 erschienen.
Ebenfalls zum dritten Mal wurde eine Auszeichnung für das Gesamtwerk vergeben. Beim Auslandteil der NZZ handle es sich um einen Klassiker des Zeitungsgewerbes, erläuterte Jury-Präsident Andreas Isenschmid. Obwohl es Blätter gebe, deren Deutsch er schneller verstehe und die über eine besser gebaute Front verfügten, zeichneten sich die Berichte in der NZZ durch eine weltweit einzigartige Farbigkeit der Sichtweisen und Ausgeruhtheit des Geistes aus. NZZ-Korrespondenten würden von der Redaktion nicht getrieben, sondern meldeten sich aufgrund ihrer profunden Kenntnisse selbst, falls ihnen etwas berichtenswert erscheine.
Jean-Martin Büttner wurde ausgezeichnet für seinen Journalismus mit Ganzkörpereinsatz, dessen Stil eine Haltung ausdrücke, wie er auch im Artikel über Niklaus Meienberg zum Ausdruck komme. "Was er als Stil betrieb, ist heute eine Marke" war am 19. September 2003 im Tages-Anzeiger erschienen.
Markus Schneider erhielt den Preis für seinen schnörkellosen, analysierenden Bericht über die alarmierende Zunahme von IV-Rentnern. "Ein Volk von Invaliden" war am 24. April 2003 in der Weltwoche zu lesen.
Andreas Schürer wurde gewürdigt für seinen Bericht aus Kosovo über eine ehemals in Stäfa ansässige, dann aber weg gewiesene Familie. Seine Kosovo-Serie erschien am 25. Juli und 16. August 2003 in der Zürichsee Zeitung.