Nachdem die Redaktion Blick bereits 2002 mehrere Stellen nicht mehr besetzt wurden, sind nun im Rahmen des Projektes "Kostensenkung" weitere 4.4 Stellen abgebaut worden. Dies geht aus einer internen Mitteilung vom Freitag hevor. Gemäss dieser kommt es zu Entlassungen respektive zu einer vorzeitigen Pensionierung von insgesamt fünf Personen. Darüber hinaus seien auf einen entsprechenden Aufruf der Redaktionsleitung hin freiwillige Pensenreduktionen erfolgt. Damit würden im personellen Bereich Einsparungen von mindestens einer Million Franken erzielt. Für die Betroffenen komme der Sozialplan zur Anwendung, heisst es abschliessend.
Gemäss Ringier-Konzernsprecherin Myrta Bugini seien "über einen längeren Zeitraum gesehen" insgesamt 7 bis 8 Stellen nicht mehr besetzt resp. jetzt abgebaut worden, wie sie gegenüber "persoenlich.com" erklärte. Bei ersterem habe die "normale Fluktuation" gespielt.
De Schepper: Strategische Änderung zu mehr gesellschaftlichen Themen
Wie Blick-Chefredaktor Werner De Schepper auf Anfrage von "persoenlich.com" erklärte, werde der Leser von den Einsparungen "wenig bis gar nichts" merken. Man habe mit den Entlassungen vor allem "das leichte Übergewicht in der Nachrichtenredaktion begradigt." Dieses sei unter anderem durch die strategische Änderung zu mehr gesellschaftlichen Themen hin entstanden.