ARD-Entertainer Harald Schmidt will den von ihm populär gemachten Begriff des "Unterschichtenfernsehens nicht mehr verwenden. "Als mir klar wurde, welche Lawine ich damit lostrat, habe ich den Begriff aus dem Repertoire genommen, sagt Schmidt in einem Interview in der kommenden Ausgabe des Nachrichten-Magazins Der Spiegel.
Ähnliches habe er bereits erlebt, als er nach etlichen Polen-Witzen "plötzlich der Feind des gesamten polnischen Volkes war. Das muss ich nicht wieder haben,sagt Schmidt. Trotz der aktuellen kabarettistischen Steilvorlagen rund um die Berliner Neuwah- len will der TV-Entertainer nicht öfter in der ARD auftreten, die ihn "so herzlich" um- arme, "dass mir die Luft wegbleibt, sagt Schmidt dem Spiegel: "Mein Ehrgeiz hin zu mehr Output hält sich in sehr engen Grenzen.