Eine Umfrage bei den Rezipienten von "Reportagen" verleiht der anonymen Leserschaft des Magazins Profil, heisst es in der Mitteilung. Demoscope Marketing & Research legte dabei den Fokus auf die Schweiz, wo das Magazin eine Auflage von rund 10'000 Exemplaren hat. Die Studie wurde speziell für Mediafachleute aufgesetzt, wie es weiter heisst, und von Chefredaktor Daniel Puntas Bernet unterstützt.
Demnach ist der Durchschnittsleser männlich, im besten Alter (35-54), wohnt in der Stadt und besitzt einen Hochschulabschluss. Zwei Drittel lesen fast alle Geschichten und nehmen das Magazin dabei mehr als viermal zur Hand. Fast drei Viertel stellen sich "Reportagen" ins Bücherregal. Mehr als ein Fünftel gibt es an Freunde weiter.
Auch die Farben und Noten gefallen den Lesern. Zudem werden vor allem die Hintergrundinfos und die persönliche Note geschätzt, wie der Studie zu entnehmen ist. Neben den Hintergrundberichten erwähnen die Studienteilnehmer meistgehend auch die politischen Themen, Reisen und die Berichte zu Kunst und Kultur zu ihren Top-20-Interessen. Am wenigsten interessiert die Leserschaft die Themen Wohnen und Einrichten und Klassische Musik. (pd/ml)