15.10.2012

"Maxim"

Deutschsprachige Ausgabe eingestellt

Mangels wirtschaftlicher Perspektive vom Markt genommen.

Der Lichtensteiner Verlag New Level Establishment ("Praline") stellt die deutsche Ausgabe des Männermagazins "Maxim" mit der aktuellen Ausgabe ein. Die Schweizer Maxim-Ausgabe hat mit der deutschen Ausgabe nichts zu tun und bleibt weiterhin bestehen. Die deutsche Zeitschrift wird "mangels wirtschaftlicher Perspektive" vom Markt genommen, sagte eine Sprecherin gegenüber dem deutschen Branchendienst kress.de. Die "Maxim"-Redaktion werde innerhalb des Verlags neue Aufgaben bekommen, heisst es. Nach Angaben des "Maxim"-Vermarkters Anzeigenservice Urbanek wurden zuletzt 65'000 Exemplare des Magazins gedruckt.

Bereits im März 2009 senkte der Verlag Marquard Media angesichts der bröckelnden Auflage und des einbrechenden Anzeigengeschäfts den Daumen für das Heft. In Marquard-Regie erreichte das monatliche Magazin zuletzt eine Auflage von 117'191 verkauften Exemplaren (IVW 4/2008), davon 45'005 am Kiosk. Mitte Juli 2009 übernahm der "Praline"-Herausgeber Robert Gabor die Zeitschrift und brachte sie mit Chefredakteur Mike Bleibtreu wieder zurück an den Kiosk. Seit Anfang 2010 erschien der Titel dann nur noch alle zwei Monate in einer Druckauflage von 100'000 Exemplaren.

"Maxim" ist ein Titel der britischen Mediengruppe Dennis Publishing und erscheint weltweit. Die deutsche Ausgabe startete 2001, Lizenznehmer war zunächst Axel Springer. Anfang 2008 reichte der Verlag die deutsche Ausgabe an die Marquard Media AG weiter. (kress.de)


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