Die Gratiszeitung speckt ab

Baslerstab - Zeitung wird zudem inhaltlich neu positioniert.

Der Baslerstab, Basels grösste Gratiszeitung, wird per 7. Mai inhaltlich neu positioniert und erscheint ab diesem Datum jeweils am Dienstag und Donnerstag. Das hat der Verwaltungsrat und die Unternehmensleitung der Basler Zeitung Medien (BZM) aufgrund der schwieriger Ertragslage beschlossen. Zudem fallen durch die Umstrukturierung vier Stellen weg.

Die Anpassungen beim Baslerstab wurden sowohl in der inhaltlichen Ausrichtung wie auch beim neuen Erscheinungsmodus "2 + 2" in engem Kontakt mit den führenden Werbepartnern und Anzeigenkunden erarbeitet. Ab 7. Mai wird sich der Baslerstab mit jeweils zwei Ausgaben pro Woche für Stadtkanton und Agglomerationsgürtel voll auf seine Aufgabe als aktuelle Konsumentenzeitung für Basel und die Region konzentrieren. Das bisherige Nachrichtenangebot wird durch ein breites Spektrum neuer, konsumorientierter Gefässe, Kollektivseiten und Beilagen ersetzt.

Die Preisstruktur im Anzeigenbereich wird wesentlich vereinfacht und um kostengünstige Platzierungsmöglichkeiten erweitert. Auf Wunsch der Inserenten wird an den beiden verschiedenen Baslerstab-Ausgaben "Basel" und "Region" wie bis anhin festgehalten, was eine Belegung sowohl "mono" wie auch in der Gesamtausgabe möglich macht. Die Vollverteilung der Ausgabe "Basel" (neu auch in Riehen und Bettingen) bleibt erhalten, im Agglomerationsgürtel sogar noch ausgebaut. Die Anzahl der Verteilboxen wird auf 30 Standplätze an stark von Pendlern frequentierter Lage konzentriert.

Von den elf bisherigen Redaktionsmitgliedern wechseln vier Personen in den PR- und Verlagsbereich unter der Gesamtleitung des bisherigen Geschäftsführers Patrick Wehrli. Zwei Mitarbeitende, darunter der heutige Chefredaktor Mischa Hauswirth, wechseln in die Redaktion der Basler Zeitung, ein weiterer hat ein Angebot der LV Lokalzeitungen Verlags AG. In vier Fällen wurde die Kündigung ausgesprochen.