Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder hat in einem Interview mit der Ringier-Hauszeitung Domo die Chancen des neuen Monatsmagazins Cicero beurteilt, seine Freundschaft zur Verlegerfamilie Ringier begründet und sich über die Berichterstattung der deutschen Boulevardpresse ausgelassen.
Gelesen habe er den Cicero noch nicht, gesteht der Kanzler, das Konzept kenne er aber. Schröder: "Cicero könnte es schaffen, eine Marktlücke zu schliessen, die es in Europa gibt: Wir haben zur Zeit keine europäische Öffentlichkeit. Und wenn diese Zeitschrift dazu beiträgt, ein bisschen mehr europäische Öffentlichkeit zu schaffen, wäre das politisch und kulturell sehr sinnvoll".