Die Reaktionen der Medien

Cicero - Von "exzellent" bis "lose Textesammlung"

Die neue Monatszeitschrift Cicero ist in der Schweizer und in den deutschen Medien mehrheitlich gut weggekommen, wie ein Medienspiegel des Blick (ebenfalls Ringier) zeigt. Die Zeit befindet: "Das Magazin für politische Kultur ist exzellent gemacht, ohne Schnickschnack, eine Geistesvilla mit Herrenzimmer und Kamin". Die Aargauer Zeitung lobt in erster Linier das Erscheinungsbild von Cicero. Dieses wirke nie "laut oder verwirrend", sondern verführe zum Lesen.

Der Berliner Tagesspiegel konnte sich vor allem für die Machart der Titelstory um Gerhard Schröder erwärmen: "Gerhard Schröder als Cover-Held der Woche, in der er tränenreich vom Vorsitz seiner Partei verabschiedet worden ist. Das hätte auch nach hinten losgehen können. Ist es aber nicht, auch wegen der auf 21 Seiten aufbereiteten kompakten Kanzler-Analyse, eingeleitet von einem eher unkonventionell-offen geführten Interview des Schweizer Publizisten Frank A. Meyer."