Die Swisscom sahnt ab

"MusicStar" - SF und Sony BMG bleibt das Nachsehen.

And the winner is: Die Swisscom. Beim jedem Voting der Castingshow "MusicStar" fliessen 30 Rappen in ihre Kassen. Bei der zweiten Staffel kamen so eine Million Franken zusammen, bei der ersten Staffel warens sogar vier Millionen. Und auch für die laufende Staffel zeigt sich Swisscom-Sprecher Carsten Roetz gegenüber Cash Daily zuversichtlich: "Egal, wie viele dieses Jahr anrufen, es lohnt sich für uns".

Weniger gut sieht es fürs Schweizer Fernsehen aus -- obwohl es 35 Rappen pro abgegebene Stimme einstreicht. Schuld daran sind die hohen Show-Produktions-Kosten in der Höhe von sechs Millionen Franken. Gerade mal zwei Milionen Franken nimmt SF durch Sponsoring und Lizenzgebühren ein. Um das "MusicStar"-Geschäft rentabel zu machen, müsste also gleich viel abgestimmt werden, wie bei der ersten Staffel. "Unser Ziel ist, die Show zu einem schönen Teil zu refinanzieren", so SF-Sprecher Urs Durrer zu Cash Daily.