Die "Volkszeitung" geht an die Börse

China - Der Verlag will 76,2 Mio. Franken einnehmen.

Die chinesische "Volkszeitung", Stimme der Kommunistischen Partei und eine der auflagenstärksten Zeitungen des Landes, geht mit ihrer Online-Ausgabe an die Börse. Der Verlag will 69,1 Millionen Aktien ausgeben und damit 527 Mio. Yuan (76,2 Mio. Fr.) einnehmen. Dieses Geld soll in Investitionen gesteckt werden, wie die "Volkszeitung" am Donnerstag mitteilte.

Peking versucht derzeit, die staatlichen Medien wettbewerbsfähiger zu machen. Sie sollen wie Unternehmen agieren. Der Staat behält aber einen Mehrheitsanteil. Derzeit bereiten mehrere staatliche Internetportale den Gang an die Börse vor, etwa die Online-Ausgaben der Nachrichtenagentur Xinhua oder des staatlichen Fernsehens CCTV. (sda/afp)