"20 Minuten" steigerte die Auflage von 419'684 auf 435'460, "Matin-Bleu" von 134'500 auf 183'011 Exemplare. Bei "20 minutes" lieget die derzeitige von der WEMF provisorisch beglaubigte Auflage bei 210'108 Exemplare. ".ch" ist zu wenig lang auf dem Markt, und für "heute" liegen ebenfalls noch keine Zahlen vor.
Sämtliche grossen Blätter bei den abonnierten Tageszeitungen verzeichneten Einbussen. Beim "Blick" ging die Auflage um fast 15'000 auf 240'066 Exemplare zurück. Der "Tages-Anzeiger" musste einen Verlust von rund 9000 Exemplaren in Kauf nehmen und verzeichnet jetzt eine Auflage von 216'411.
Die "Mittelland Zeitung" musste rund 2700 Exemplare abschreiben. Die "NZZ"-Auflage sank um knapp 3000, diejenige der "Neuen Luzerner Zeitung" um knapp 800 Exemplare. Keine 2006-er Vergleichszahlen gibt es für die "Berner Zeitung" (derzeit 213 544 Exemplare inklusive "Bund").
Interesse für Sonntagszeitungen geht zurück
Differenzierter ist die Situation bei den Sonntagszeitungen. Spitzenreiter "SonntagsBlick" verlor rund 7000 Exemplare, der zweitplatzierte "Matin Dimanche" knapp 5000. Die "SonntagsZeitung" und die "NZZ am Sonntag" konnten mit je 900 verkauften Exemplaren mehr ihre Auflage nicht im gleichen Masse steigern. Die Sonntagsausgabe der "Südostschweiz" gilt bei der WEMF-Auswertung nicht als als Sonntagszeitung.
Im Bereich Spezialpresse sind die in drei Sprachen erscheinenden Blätter von Coop (plus 83'000 Exemplare) und Migros (minus 75'000) mit je über 2 Millionen verteilten Exemplaren die Spitzenreiter vor dem "Touring" des TCS (plus 24 000) mit einer Auflage von rund 1,38 Millionen Exemplaren.
'Schweizer Illustrierte' mit Einbussen
Zum Teil deutliche Einbussen mussten hingegen im Bereich Publikums-, Finanz- und Wirtschaftspresse die Spitzenreiter "Schweizer Illustrierte" (minus 6700), "Télé Top Matin" (minus 4000) und "Fémina" (minus 4500) hinnehmen. Für den "Beobachter", der 2006 mit 315'081 Exemplaren die grösste Auflage in dieser Sparte verzeichnete, liegen keine 2007-er Zahlen vor.
Die Mitte September veröffentlichte WEMF-Leserschaftserhebung hatte ein ähnliches Bild ergeben. Gemäss diesen Zahlen holten die Pendlerzeitungen immer mehr Leser ab: In der Deutschschweiz legte "20 Minuten" erneut leicht zu, während sich in der Westschweiz "Le Matin bleu" auf Anhieb als stärkste Tageszeitung etablierte.
Die neusten Auflagezahlen gelten für den Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2006 und dem 30. Juni 2007. Die Beglaubigung basiert auf dem Prinzip der Selbstdeklaration. (sda/per)
Die WEMF-Auflagenzahlen 2007 der wichtigsten Titel im Überblick
Tages- und Wochenpresse:
Publikums-, Finanz- und Wirtschaftspresse:
Spezialpresse:
(Tabellen: WEMF)