Am Montagabend ist in Schönenwerd der elfte Medienpreis Aargau/Solothurn verliehen worden. Das Preisgeld von insgesamt 12'000 Franken geht an je einen Zeitungs-, Radio- und Fernsehjournalisten. Die Preisträger wurden von je einer Fachjury ermittelt, denen Josefa Haas (Print), Vinzenz Wyss (Radio) und Toni Zwyssig (Fernsehen) vorstanden. Für die drei Kategorien waren insgesamt 100 Beiträge eingereicht worden.
In der Sparte Printmedien wurde Marco Zwahlen für seine umfassende Berichterstattung zum Niedergang der Cellulosefabrik Borregaard in der "Solothurner Zeitung" ausgezeichnet.
Der Preis in der Sparte Radio ging an Maurice Velati für seinen Beitrag "Sackgebührenentscheid in Oberentfelden", welcher vom Regionaljournal Aargau/Solothurn von Radio DRS ausgestrahlt wurde.
Von den Fernsehbeiträgen setzte sich Hanspeter Bäni vom Schweizer Fernsehen mit seinem Reporter "Leben in der Blutwurst" durch. Die Sendung dreht sich um ein Hochhaus im aargauischen Spreitenbach und deren Bewohner.
Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird durch die in diesem Gebiet ansässigen Medienunternehmen und die Kantonsregierungen Aargau und Solothurn ausgerichtet. Der Preis soll die journalistische Qualität in der regionalen Berichterstattung anerkennen und fördern. (sda)