Am Donnerstag haben sich in Zürich erstmals die drei Initiativen "Qualität im Journalismus" aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Sie haben dabei festgestellt, dass ihre Ziele und Initiativen, zur Qualitätsdebatte und Qualitätsförderung im Journalismus beizutragen, grundsätzlich gleich sind. Der Erfahrungsaustausch konnte gemäss Mitteilung gegenseitig Anregungen vermitteln, und es wurde eine Agenda von möglichen gemeinsamen Aktivitäten entworfen.
Zuoberst stehen dabei Themen wie Aus- und Weiterbildung, medienethische Verantwortung, Umgang mit wirtschaftlichem und politischem Druck auf die Redaktionen, Berufsbild sowie die Ressourcen und Infrastrukturen als Qualitätsfaktoren. Die Konferenz setzte sich aus Delegationen zusammen, welche das Spektrum aus Journalismusausbildung, Medienforschung, Verlagswesen und Medienunternehmen sowie aus den journalistischen Berufsorganisationen abdecken. Eingeladen zum ersten Austausch hat der Verein "Qualität im Journalismus" aus der Schweiz. Es ist vereinbart worden, solche Treffen jährlich abzuhalten.
Zur Schweizer Delegation gehörten: