Im Hinblick auf ihren Kegelabend haben die FBZ/Impressum zehn VerlegerInnen aufgefordert, für den Journalismus auch einmal ihr letztes Hemd herzugeben. Vier namhafte Verleger haben der freundlichen Aufforderung der Freien Berufsjournalistinnen und -journalisten FBZ bereits Folge geleistet, ihr Hemd ausgezogen und, wie ein Verleger schrieb, "selbst gewaschen, gebügelt und gefaltet" den FBZ übergeben. Drei letzte Hemden und ein Ärmel (sic!) sind auf dem Sekretariat der FBZ eingetroffen.
Die Verlegerhemden (und der -ärmel) sind diverser Marken und Farben. Ein letztes Hemd "ist von BOSS und damit von verlegerischem Format", wie der nun hemdlose Verleger schreibt. Ein anderes "ist aus bescheidener einheimischer Produktion". Ein drittes konnte knapp vor seinem schon besiegelten Schicksal, als Putzlappen zu enden, gerettet werden, wie ein sich zur Sparsamkeit bekennender Verleger präzisiert.
Wie nicht anders zu erwarten war, trafen nur Männerhemden ein. Allerdings: Die Problematik ist einem der Verleger aufgefallen. "Die Gabe eines Herrenhemdes scheint uns in diesem Zusammenhang nicht ganz unproblematisch, da die FBZ ja einen grossen Anteil Damen zur Mitgliedschaft zählt."