Die Mediengewerkschaften Syndicom und Impressum protestieren gegen Änderungskündigungen für Fotografen der "Basler Zeitung". Fünf seien diese Woche entlassen worden, einem weiteren sei dies angekündigt worden. Neue Verträge brächten lausige Honorare und Bedingungen.
Vor den Kündigungen hat die BaZ die Pressefotografen laut den Gewerkschaften aufgefordert, neue Verträge zu unterzeichnen, die sie zu gelegentlichen freien Mitarbeitern ohne jede Einsatzgarantie degradiert hätte. Gleichzeitig habe die BaZ die Honorare drücken wollen. Die Gewerkschaften zweifeln angesichts der finanzkräftigen Investoren hinter der Zeitung einen wirtschaftlichen Zwang für die Entlassungen. Sie verurteilen das Vorgehen und fordern einen Sozialplan.
Betroffen seien nicht Vollzeit-Festangestellte, sondern freie Fotografen mit zumeist kleinen Pensen und Fixa, war bei der BaZ zu erfahren - eine detaillierte Stellungnahme war nicht erhältlich. Dass Redaktionsmitglieder bei Anlässen, die sie besuchen, freiwillig selber Fotos machen sollen, treffe zu. (sda/dpa)

