«Edito» neu ohne «Klartext»

Bachmann Medien - Das Medien-Fachmagazin will eine «klarere Marke und ein schärferes Profil» kommunizieren.

Das Medien-Fachmagazin «Edito», das die drei Schweizer Medienberufsverbände impressum, SSM und syndicom herausgeben, hat gestalterische und inhaltliche Retuschen bekommen. Die Redaktion wird von den Verbänden unabhängiger, und der Zweitname «Klartext» verschwindet. Das auf Deutsch und Französisch erscheinende Magazin war 2011 hervorgegangen aus der Fusion der beiden früheren Verbands- und Fachmagazine. Zwecks klarerer Marke und schärferen Profils verschwindet nun der «Klartext» aus dem Namen, wie «Edito» am Donnerstag mitteilte - damit ist ersterer Titel nach 35 Jahren Geschichte.

Die «Edito»-Printauflage bleibt bei 10'000 Exemplaren, und online werden monatlich rund 20'000 Lesende erreicht. Geschärft werden soll mit geänderter verlegerischer Partnerschaft neben dem Auftritt auch der Inhalt. Bachmann Medien in Basel bleibt Verleger, übernimmt aber mehr Verantwortung und Risiko, und bekommt dafür mehr Autonomie von den Verbänden.

«Edito» schreibt derzeit eine schwarze Null, wie auf Anfrage zu erfahren war. Der breite Inserateeinbruch treffe auch das Medienmagazin. Das Blatt sei jedoch schuldenfrei - die Verbände hätten die Anfangsinvestitionen des fusionierten Magazins nun abgeschrieben. (sda)